Zahnpasta aus 3 Zutaten selber herstellen

Es ist schon interessant, was sich so alles tut, wenn man seine Ernährung auf Rohkost umstellt. Es bleibt nicht nur bei der veränderten Ernährungsweise. Nein, ich habe auch viele andere Lebensbereiche überdacht. Unter anderem verwende ich auch schon länger kein Shampoo, kein Duschgel, keine Bodylotion und keine Zahnpasta mehr. Seit Sommer 2014 ist bei mir nur noch ein selbstgemachtes Zahnpulver, Kokosöl oder Wasser angesagt.

Du denkst vielleicht, das geht doch nicht. Aber ich sage Dir, wenn Du einmal Deine Ernährung auf so frisch wie möglich und so roh wie möglich umstellst, dann passieren Dinge, die Du nicht für möglich gehalten hättest. Und weißt Du was? Es fühlt sich großartig an! 🙂

Meine Jungs putzten ihre Zähne fast ausschließlich mit dem Kinderzahngel von Weleda. Seit Mai letzten Jahres pflegen sie ihre Zähne nur noch mit einer selbstgemachten Zahnpasta aus 3 Zutaten. Sie sind ja schon einiges von mir gewöhnt. Als ich ihnen die selbstgemachte Zahnpasta unter die Nase hielt, schauten sie erstmal skeptisch. Aber nach dem ersten Putzen löste sich ihre Skepsis in Wohlgefallen auf und ihre Gesichter strahlten. Die Zahnpasta ist einfach genial. Am Ende des Artikels erfährst Du auch warum! 🙂

Zahnpasta aus 3 Zutaten herstellen

Beste Zahnpasta der Welt

 Zutaten:

  • 8 EL verflüssigtes Kokosöl*
  • 2 TL Birkenzucker*
  • 1 Tropfen reines ätherisches Öl (z. Bsp. Orange oder Pfefferminz)

Tipp: Wenn Du Dich für reine ätherische Öle interessierst, dann lies bitte meinen Artikel „Ätherische Öle – Lebensenergie der Natur“.

Zubereitung:

  1. Den Birkenzucker fein mahlen.
  2. Das Kokosöl mit dem Birkenzucker gründlich vermischen, eventuell auch in einem Blender mixen.
  3. Zum Schluss einen Tropfen reines ätherisches Öl hinzufügen und gut verrühren.
  4. Beim Erkalten der Zahnpasta immer mal wieder umrühren, damit sich der Zucker nicht unten absetzt.

Tipp: Die Zahnpasta ist unter 20 Grad fest. Einfach ein Stück in den Mund nehmen, schmelzen lassen und dann die Zähne putzen.

Zahnpasta aus 3 Zutaten herstellen

Kokosöl und Birkenzucker für die Zähne

Immer mehr zuckerhaltige Lebensmittel und eine insgesamt nährstoffarme Ernährung bringen die Mundflora aus dem Gleichgewicht. Das schafft ideale Bedingungen für Bakterien, insbesondere für Kariesbakterien. Einer der Hauptbestandteile dieser Zahnpasta ist Kokosöl, dem eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Im Kokosöl ist Laurinsäure enthalten, eine Fettsäure, die gegen Bakterien wirkt.

Der zweite Bestandteil dieser Zahnpasta ist Xylitol, Birkenzucker. Dieser Birkenzucker basiert auf einer chemischen Veränderung von Holzzucker, der sogenannte Xylose. Birkenzucker wird insbesondere aus Laubhölzern (insbesondere Birken) und Mais gewonnen.

Schon in den 7oer Jahren wurde im Rahmen einer Studie mit Kindern entdeckt, dass Xylitol eine kariesreduzierende Wirkung hat.  Man teilte eine gewisse Anzahl von Kindern in drei Gruppen ein. Während eines bestimmten Zeitraumes erhielt die erste Gruppe nur mit Haushaltszucker gesüßte Lebensmittel, die zweite Gruppe nur mit Fruchtzucker gesüßte Lebensmittel und die dritte Gruppe erhielt ausschließlich mit Xylitol gesüßte Lebensmittel. Nach Auswertung der Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass die Kinder der dritten Gruppe viel weniger bis gar keine Karies hatten. Der Grund: Das Xylitol kann von den Kariesbakterien nicht verstoffwechselt werden und es entsteht viel weniger Karies bzw. kann Karies auch verhindert werden. Mehr zu dieser Studie kannst Du hier nachlesen.

Ich möchte trotzdem darauf hinweisen, dass der Birkenzucker ein verarbeiteter Zucker ist und in einer vollwertigen gesunden Ernährung nur einen sehr kleinen Platz einnehmen sollte. Bitte leg den Focus vor allem auf frische, unverarbeitete, vollwertige und nährstoffreiche Lebensmittel, um Zähne (und Körper) gesund zu halten.

Zahnpasta aus 3 Zutaten herstellen

Mit einer Zahnpasta Schokolade herstellen

Ganz genial: Das ist die einzige Zahnpasta auf der Welt, aus der Du auch Schokolade herstellen kannst. 🙂 Gerade wenn die Zahnpasta noch flüssig ist, einfach 1 EL Kakao oder 1 EL Carob hinzufügen, in Silikonförmchen gießen und fest werden lassen. Fertig ist eine wunderbar köstlich schmeckende  vegane Schokolade. 🙂  Meine Jungs freut es, dass wir einfach mal so zwischen Zahnpasta und Schokolade switchen können.

So, und jetzt? Besorge Dir ganz schnell die Zutaten für die Zahnpasta, mixe alles zusammen und überrasche Deine Lieben oder Dich selbst mit einer genialen Zahnpasta. 🙂 Und falls Du Kinder hast, zauberst Du mit ihnen aus einem Teil der Zahnpasta einfach eine köstliche Schokolade.

Tipp: Wir putzen seit einigen Jahren unsere Zähne nur noch mit Bambuszahnbürsten* oder (ich) mit dem Miswakzweig*.

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Herzensgrüße

Deine Silke

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31 Gedanken zu “Zahnpasta aus 3 Zutaten selber herstellen

  1. Liebe Silke,
    ich putze z.Z. auch mit einer ähnlich hergestellten Zahnpasta. (aus Kokosöl, Xucker, Pfefferminzöl). Mische allerdings noch Natron unter. Wenn du das Kokosöl durch Wasser ersetzt hast du eine fabelhafte Mundspüllösung.
    Hat es einen Grund warum du kein Natron verwendest?
    LG

    • Liebe Ines,

      oh wie schön wieder mal einen Kommentar von Dir zu lesen! 🙂 Deine Mischung klingt auch toll! Dein Tipp mit der Mundspüllösung probiere ich auch mal aus. Das hätte ich auch im Artikel erwähnen können, warum ich kein Natron verwende. Ich persönlich habe bemerkt, dass von Natron mein Zahnfleisch empfindlich wird. Da Simon in solchen Dingen auch sehr sensibel ist und diese Zahnpasta hauptsächlich für die Jungs ist, habe ich das Natron weggelassen. Ich stelle mir manchmal ein Zahnpulver her, darin ist ein bisschen Natron enthalten. Wenn ich dem Rezept Natron hinzufüge, können wir daraus keine Schokolade mehr machen. 🙂 Das wäre auch noch ein Grund, der gegen Natron spricht. 🙂

      Liebste Grüße
      Silke

  2. Ich find das echt cool. Ich frage mich aber, ob es vielleicht eine Alternative zu Kokosöl geben könnte… sprich: etwas, das bei uns oder wenigstens in Europa hergestellt wird.

    • Lieben Dank für Deinen Kommentar! Jaaa, ich kann das gut verstehen, bin auch wenn möglich immer auf regionale oder europäische Varianten aus. Früher habe ich zum Beispiel fürs Ölziehen Sonnenblumenöl verwendet. Das war leider nicht so lecker wie das Kokosöl, was ich jetzt verwende. Falls du mal auf eine gute Alternative zum Kokosöl stößt, dann sag mir gern Bescheid, ja. 🙂

      Liebe Grüße
      Silke

      • Hallo Silke,

        ich zerkaue ein Stück Ingwer und mache das selbe wie beim Ölziehen allerdings ohne Öl sondern nur mit dem Ingwer Speichelgemisch ziehen. Nach ca. 10 min. den Mund ausspülen und das wunderbare saubere Gefühl im Mund genießen das über eine längere Zeit anhält. 🙂

  3. Man kann sich Zähne eigentlich auch nur mit Wasser putzen. Aaaber ich würde es wohl eher nicht empfehlen, solange man nicht auf einer gewissen „Reinigungsstufe“ angekommen ist, weil am Anfang der Rohkost der Körper noch stark entgiftet. Aber irgendwann mal :).

    Silke, ich versuche auch das Shampoo wegzulassen, aber es will mir nicht gelingen. Könntest du mal ein Video dazu machen, wie du das geschafft hast? Es interessiert bestimmt viele anderen Menschen auch. 🙂

    • Liebe Lisa,

      wenn ich mit Saft faste putze ich oft nur mit Wasser die Zähne. Und ja, je gereinigter der Mensch ist, umso überflüssiger werden Pasten, Seifen und Shampoos. Ich habe schon zwei Videos über das Waschen meiner Haare mit Lavaerde gemacht. Hast Du die schon gesehen? Dazu gibt es dann auch mal Artikel hier auf meinem Blog. Ich setze mal die Links:
      Video 1: https://www.youtube.com/watch?v=u_Go4MQG62g „Lavaerde und Kokosöl – natürliche Pflege für Haut und Haar
      Video 2: https://www.youtube.com/watch?v=d2kloWmxThU „Haare waschen mit Lavaerde + Alternative Haarwaschseife“

      Liebe Grüße

  4. Hallo Liebe Silke,
    ich mache meine Zahnpasta aus 4 Zutaten:
    Chinaöl, für die frische.
    Natron, für den Ph Wert.
    Kokosöl, gegen die Bakterien die Karies verursachen
    Xylit, auch gegen die Bakterien.

    Aber dein Rezept ist auch super!

    Gruß Artur von arturthomalla.de

    • Lieber Arthur,

      herzlichen Dank für Deinen Kommentar und Deinen Zahnpastatipp. Auch eine schöne Inspiration. Danke auch fürs Feedback!

      Liebe Grüße
      Silke

  5. Hallo Silke,
    Ich verwende seit Oktober letzten Jahres zum Zähne Putzen und zur Körperpflege mein eigenes Urin ist das beste was man machen kann meine Haut fühlt sich geschmeidiger denje diesen Tipp bekam ich von einem alten Brasilianischen urvolk Urin ist gleich zeitig auch die beste Medizin. Einfach mal testen wer sich traut.Für den Geruch lege ich fürs Zähne putzen 5Minze Blätter bei einem Zahnputzbecher voll Urin.Bei der Körperpflege nehme ich ein halbes 1/2l und lege da 2 Hände voll Lavendel bei. Gruß eure Heidi

  6. Liebe Silke,

    ich finde die Idee Zahnpasta selbst zu machen genial, allerdings verzichte ich vollkommen auf Fabrikzucker jeder Art und möchte das dann natürlich nicht zum Zähneputzen verwenden. Kann man statt des Birkenzuckers nicht irgendwas anderes nehmen? Das mit dem Ölziehen habe ich probiert, aber das ist nicht mein Fall.

    Liebe Grüße
    Stephie

    • Hallo liebe Stephie,

      ja, kann ich verstehen, dass Du Fabrikzucker, das ist der Birkenzucker ja auch, nicht verwenden möchtest. Einige verwenden auch einfach nur Kokosöl und Natron. Das funktioniert auch gut.

      Liebe Grüße
      Silke

  7. Hallo 🙂 ich finde deine Zahnpasta einfach nur toll :)) und putze jetzt täglich meine Zähne mit dem Kokos Gemisch.

    Ich habe letztens ein video von dir gesehen, wo du erzählt hast, dass eine Zuschauerin sich komplett vegan und roh ernährt hat und dann Ihr Karies weg war 🙂
    Ich Versuch das schon seit 5 Monaten, aber bei mir klappt das irgendwie nicht so richtig :/
    Kannst du villeicht mir ein paar Tipps geben ? 🙂

    Lg Anna

    • Hallo Anna,

      lieben Dank für Deinen Kommentar! Super, dass Dir dei Zahnpasta gefällt. Meine Jungs lieben sie nach wie vor.

      Ja eine Zuschauerin, die Bettina, hat mir geschrieben, dass sie und ihr Mann ihre Karies besiegen konnten. Sie haben sich zum größten Teil von Rohkost ernährt, viel Grün, kaum Fruchtzucker und mit dieser Zahnpasta die Zähne geputzt. Bettina hat dann noch zusätzlich den oder die betroffenen Zahn/ Zähne mit Birkenzucker bepinselt.

      lg Silke

  8. Hallo Silke,

    Ich mische mir Kokosöl mit 1 TL Kurkuma und 1 bis 2 Tropfen Pfefferminzöl. Hat bei mir sehr schnell und effizient Plaque beseitigt und hat sogar einen leichten Whitening Effect. Einziger Nachteil dabei ist das Reinigen des Waschbeckens nach dem Zähneputzen wegen dem Kurkuma 😉 . Aber dein Rezept mit Birkenzucker werde ich auch demnächst mal probieren.

    lg
    Stella

    • Hallo Stella,

      lieben Dank für Deinen Kommentar! Ja, mit Kurkuma- Zahnpflege färbt sich auch immer mal das Becken gelb und man muss ein bisschen schrubben.

      Liebe Grüße
      Silke

  9. Hallo liebe Silke.
    Ich finde das total super, dass du dein Wissen mit den Menschen teilst. Die selbstgemachte Zahnpasta ist wirklich toll. Ich stelle meine Zahnpasta seit einem Jahr auf Basis von Natron auch selbst her. Jetzt möchte ich gerne den Birkenzucker testen, denn das wäre ja was für meinen kleinen Sohn. Ich danke dir für diesen Tipp.
    Über das Ölziehen habe ich schon in mehreren Quellen viel gelesen, doch ein GANZ wichtiger Punkt wird fast gar nich erwähnt. Durch das Ölziehen wird die Lymphflüssigkeit=das Abflusssystem unseres Organismus gereinigt unter der Bedingung, dass das Ölziehen mind.20 Minuten durchgeführt wird. Auf diese Weise wird unser Körper entgiftet, und das schon bei einem Mal pro Woche, wer es möchte kann diese Prozedur auch öfters anwenden. Die dabei entstandene Masse ist HOCHGIFTIG. Deshalb sollte stets darauf geachtet werden, dass kein Teil dieses Ölspechelgemisches durch ein Schluckreflexs den Rachen verlässt und in den Magen gelangt.
    Ein Beispiel aus Russland: eine ältere Frau die, das Ölziehen zum ersten Mal praktiziert hat. Spuckte nach ca. 20 Min. die Emulsion auf den Boden. Ihr Kater hat es leider direkt danach in sich aufgenommen. Kurze Zeit danach starb er. Nach Empfehlung von Prof. Neumiwakin-Prof. für alternative medizinische Wissenschaft, sollte darauf geachtet werden, dass die Ölemulsion die Kloschüssel runtergespült wird und danach gründlich desinfiziert wird. Es wird für die Entgiftung das Leinöl verwendet. Das schmeckt zwar nicht so toll wie Kokosöl hat aber größere Wirkung. Durch das Ölziehen wird das Leinöl weiß.
    Die Mundflora kommt dabei ins Gleichgewicht und die Zahnärzte haben einen Kunden weniger.
    😁
    Daumen HOCH für deine Arbeit👍

    • Hallo,

      lieben herzlichen Dank für den wertvollen Kommentar und Dein Feedback. Interessant was Du zum Ölziehen noch schreibst. Ich glaube, wenn ich auf meinen Blog mal einen Artikel zum Ölziehen veröffentliche, lasse ich es mit einfließen. Allerdings habe ich vor ein paar Wochen auch den Hinweis bekommen, dass das Ölziehen nur circa 3 bis 5 Minuten durchgeführt werden sollte, weil sonst die Giftstoffe wieder durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Ich recherchiere mal weiter. Danke für die Anregung.
      LG

  10. Hallo Silke, ich bin begeistert…auf diese Idee mit der Zahnpasta muss man erst mal kommen; die Vorteile der einzelnen Lebensmittel bzw. Produkte kenn man ja; aber daraus eine Zahnpasta zu kreieren ist GENIAL 🙂
    Nur ähm…wo spuckt man die Pasta nach dem Putzen hin? Kokosfett im Abflussrohr des Waschbeckens kommt nicht wirklich gut?! -oder sehe ich das falsch.
    Danke für Deine Rückmeldung
    Sandra

    • Hallo liebe Sandra,

      meine Jungs spucken es ins Waschbecken, ist ja nur eine winzige Menge, die sie nehmen. Beim Ölziehen mit Kokosöl empfehle ich in ein Taschentuch zu spucken und es über den normalen Müll zu entsorgen.

      LG Silke

  11. Hallo Silke, hallo an alle, die hier lesen,
    bereits seit 2 Jahren verwende ich folgende selbst gerührte Zahncreme:
    300 g Calciumcarbonat (Schlämmkreide)
    30 g Xylit (zu Puderzucker gemahlen)
    100 ml Cistustee (antibakteriell…) oder eine Teemischung aus Salbei, Ringelblume, Nanaminze, Beinwell (alle Pflanzen sind gut für die Zähne) – „nur“ gekochtes Wasser geht natürlich auch
    8 g Vitamin B12 (wegen veganer Ernährung; statt Tabletten)
    ca 2 MS Xanthan (für die passende Konsistenz)
    Alles im Personal Blender (oder mit Pürierstab) gründlich gemixt
    Eigentlich würde ich gerne ätherisches Pfefferminzöl unterrühren, weil ich diesen Geschmack so liebe. Aber ich habe gelesen, dass ätherische Öle der Mundschleimhaut schaden. http://mensch-und-zahn.de/40857/41518.html
    Egal welche Zahncreme ich früher im Naturkostladen gekauft habe – meine Zähne wurden nie so glatt und frei von Belägen wie mit meiner selbst gerührten.
    Fluor ist sowieso unnötig; steht auch auf oben genannter Homepage

    Ölziehen mache ich seit einigen Wochen mit desodoriertem Sonnenblumen-Bratöl von Byodo. Das schmeckt nicht so intensiv wie kaltgepresste Öle normalerweise. Hinterher entsorge ich es über den Hausmüll. Es soll auf keinen Fall ins Abwasser gelangen.

    Zur Erfahrung von Heidi mit Eigenurin kann ich Folgendes sagen: Vor vielen Jahren habe ich meine Haut (Neuro) damit behandelt. Als ich einige Jahre später meinem Heilpraktiker davon erzählt habe, warnte er davor, weil Urin ein Abfallprodukt ist.

    LG Lena

    • Liebe Lena,

      super. Auf Deinen ersten Kommentar unter diesem Post schrieb ich noch, ob Du schreiben magst, wie Du die Creme zusammenrührst und was Du dabei verwendest. Jetzt scrolle ich die neuen Kommentare weiter runter und sehe schon Deinen neuen Kommentar mit genau den Inhalten!

      Ich danke Dir sehr

      Herzliche Grüße
      Silke

  12. Hallo Silke,
    habe vorher Folgendes vergessen: Erst gestern habe ich deinen Blog entdeckt und finde ihn super!
    Ich habe mir einige Rezepte gespeichert und will möglichst bald einiges davon machen.
    Vor 2 Jahren habe ich angefangen (zusätzlich zur Zahncreme) Hautcremes selbst zu rühren und finde es genial, selbst zu bestimmen, was ich verwende und womit ich meine Haut pflege.
    Hast du damit auch Erfahrungen gemacht? Das wäre auch ein gutes Thema für deinen Blog, finde ich.
    LG Lena

    • Hallo liebe Lena,

      wie schön, dass Du mich gefunden hast. Bis jetzt habe ich noch keine Hautcremes hergestellt. Ich verwende Kokosöl oder Aloe Vera. Ich habe praktisch die Herstellung von Cremes übersprungen und bin gleich zu dem übergegangen, was noch einfacher ist. 🙂 Du kannst mir aber gern schreiben, aus welchen Zutaten Du Deine Cremes herstellst und wie sie auf Deine Haut wirken.

      Herzliche Grüße
      Silke

  13. Hallo,
    vielen Dank für das geteilte Rezept!
    Ich habe es ausprobiert und das Gemisch in ein Glas gefüllt. Jetzt warte ich, dass es fester wird, allerdings sehe ich jetzt schon, dass das Xylit sich am Boden absetzt und das Ganze dann – wenn es festgeworden ist- nicht mehr gut durchmischt ist. Was sollte ich da machen? Hätte sich der Zucker auflösen müssen?
    Danke vorab und viele Grüße,
    Patrizia

    • Hallo Patrizia,

      am besten die Mischung beim Erkalten immer mal wieder umrühren. Ich habe heute für meinen Ältesten wieder frisch Zahnpasta gemacht und habe immer mal wieder umgerührt. Vor dem Vermischen pulverisiere ich den Birkenzucker, damit er sich besser mit dem Öl vermischen lässt.
      Herzliche Grüße
      Silke

  14. Liebe Silke,

    Ich habe da mal ein paar vielleicht ganz blöde Fragen.

    Muss ich diese „Zahncreme“ für jedes Familienmitglied separat anrühren? Also bekommt jeder sein eigenes Glas mit der Creme?

    Wie entnehme ich sie? Tunkt man die Zahnbürste direkt rein oder „schmiert“ man sich die mit einem Hilfswerkzeug rauf?

    Und meine letzte Frage ist, wieviel muss man davon auf die Bürste auftragen?

    Ich weiß, der Beitrag ist schon etwas älter, aber vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

    Ich verzweifel langsam, trotz regelmäßigem Putzen kann ich mich alle paar Monate auf neue Karies freuen. 😣

    • Liebe Diana,

      ich habe für meinen Jungs jeweils ein separates Glas angerührt. Sie gehen ja immer mit ihrer Zahnbürste rein und nehmen sich etwas aus dem Glas. Fühlt sich besser an, wenn jeder sein eigenes Glas mit Zahnpasta hat.Man kann die Zahnpasta mit der Zahnbürste herausholen. Im Sommer ist es noch einfacher, da die Zahnpasta durch die Wärme sehr weich bis flüssig sein kann. Die Menge der Zahnpasta ist ganz individuell, je nach Belieben, so wie man auch Zahnpasta verwenden würde. Zahnkristalle aus Xylit können eventuell bei der Eindämmung der Karies helfen und Chlorella zur Entgiftung. Diese beiden Tipps habe ich von einer ganzheitlichen Zahnmedizinerin bekommen. LG

  15. Liebe Diana,

    wenn ich Zahncreme rühre, mache ich immer eine größere Menge (siehe mein Rezept) und fülle diese in kleine Gläser (30-50 ml Füllmenge) ab. Ein Glas benütze ich gleich; die anderen friere ich ein.
    Ich gehe immer mit der Zahnbürste rein (mit Hilfswerkzeug wäre mir zu umständlich 😉

    Die Menge – das ist Geschmackssache. Ich nehme immer eine kleine Menge, putze damit, spucke sie aus und hole eine kleine Portion nach. Das wiederhole ich so oft bis ich fertig bin mit dem Putzen.
    Ich habe auch früher von den gekauften Zahncremes immer nur eine kleine Menge verwendet (nicht so viel wie die Werbung zeigt).
    Durch meine eigene Zahncreme wird mein Speichelfluss (während des Putzens) angeregt, was für die Reinigung auch gut ist.
    Ich bin sehr froh über meine selbst gerührte Zahncreme. Dadurch spare ich einiges an Plastikmüll 🙂
    Außerdem ist Xylit der einzig gute Zuckeraustauschstoff für die Zähne.
    Die konventionellen Zahncremes sind mir schon sehr lange viel zu scharf.

    Anfangs ist eine selbstgerührte Zahncreme evtl ein wenig gewöhnungsbedürftig – ging bei mir jedoch sehr schnell. Jetzt will ich darauf nicht mehr verzichten.

    Herzliche Grüße
    Lena

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