Wildkräuter erkennen und sammeln

Begleite mich ein Stück beim Wildkräutersammeln und erfahre Wissenswertes zu 12 Wildkräutern (auch zu einigen auf den Fotos abgebildeten Wildkräutern) und dem Wiesengras. Ich erkläre einige Erkennungsmerkmale und erzähle etwas zu den Inhaltsstoffen und Heilwirkungen der Pflanzen: Hier auf Youtube zeige ich in einem Video ausführlich einige Wildpflanzen.

Kürzlich haben wir wieder einen sonnigen Tag genutzt, um uns ausgiebig im Freien aufzuhalten, Sonne zu tanken und Wildkräuter zu sammeln. Ich liebe das Sammeln von Wildgrün! Das ist für mich wie Meditation, einfach herrlich! -)

Was tummelte sich in unserem Stoffbeutel? Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Taubnessel, Vogelmiere, Schafgarbe, Scharbockskraut, Lungenkraut, Gänseblümchen, Klettlabkraut und Gundermann.

Und hier kommen noch zwei Buchtipps von mir zum Thema Wildkräuter, die ich sehr empfehlen kann:

Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden*.

Dieses Wildkräuterbuch nutze ich schon seit einigen Jahren mit großer Begeisterung. Stück für Stück habe ich mit diesem Buch die Wildkräuter in meiner Umgebung erkundet und meinen Begleiter durch Wald und Flur sehr zu schätzen gelernt. Zahlreiche Fotos und Illustrationen erleichtern das Erkennen der Wildpflanzen.

Wilde grüne Smoothies. 50 Wildkräuter – 50 Rezepte*.

Dieses Buch schätze ich sehr aufgrund der tollen Beschreibungen von 50 Wildpflanzen, 50 fantastischen kreative Rezepte für grüne Smoothies mit Wildkräutern, sowie hilfreiche Tipps und Tricks für die Vorbereitung zum Sammeln, für das Sammeln in der Natur  und zur Vorratshaltung.

Jedes Wildkraut mit seinem eigenen individuellen Aroma ist einfach nicht mit Kulturgrün zu vergleichen. Am liebsten esse ich Wildgrün pur oder zusammen mit Avocado, Sprossen und Gemüse. Ich verwende nicht alle Wildkräuter für grüne Smoothies, meistens nur Brennnessel, Giersch und Vogelmiere, das mögen auch meine Jungs. Diese drei Wildkräuter und Wiesengras entsafte ich auch ganz gern und trinke den Saft verdünnt mit Wasser.

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Giersch
Brennnessel
Brennnessel
Klettlabkraut
Klettlabkraut
Taubnessel
Taubnessel
Schafgarbe
Schafgarbe

 

Gundermann
Gundermann
Scharbockskraut
Scharbockskraut
Lungenkraut
Lungenkraut
Vogelmiere
Vogelmiere
Gänseblümchen
Gänseblümchen
Bärlauch
Bärlauch
Wildkräutermix
Wildkräutermix

 

 

 

 

Draußen in der Natur wachsen umsonst die tollsten Lebensmittel: Wildkräuter, Wildblüten, Wildfrüchte und Gras. Diese bereichern jeden Speiseplan, haben zudem vitalisierende Eigenschaften und viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme.

Hat Dir der kleine Artikel mit den Wildkräuterfotos gefallen? Konnte ich Dich zum Wildkräutersammeln inspirieren? Dann teile diesen Artikel mit Deinen Freunden. Welches Wildkraut magst Du am liebsten? Ich freue mich, wenn Du unter diesem Artikel einen Kommentar hinterlässt.

Ich wünsche Dir fROHes Sammeln!

Sonnige Grüße!

Deine Silke

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10 Gedanken zu “Wildkräuter erkennen und sammeln

  1. Liebe Silke,

    habe gerade deine Beiträge entdeckt. Wirklich toll und so leicht zu verstehen. Eigentlich wollte ich das Kräutersammeln aufgeben, aber jetzt denke ich nochmal drüber nach.
    Danke dir und lieben Gruß,
    Birgit

    • Liebe Birgit, ich freue mich, dass Du doch noch mal umdenkst. 🙂 Weißt du, du musst ja nicht unbedingt eine Kröuterfachfrau werden. Ein paar Wildkröuter, die in Deiner Umgebung warten reichen auch schon aus, um dich gut mit Nährstoffen und Chlorpophyll zu versorgen. Ich wünsche dir fROHEs Sammeln! Sonnige Grüße

  2. Liebe Silke,
    danke für die Vorstellung der vielen Wildkräuter. Hast du eine Literaturempfehlung bezüglich
    Wildkräuter bestimmen?
    Viele Grüße
    Ilse

    • Liebe Ilse, lieben Dank für Deinen Kommentar. Ich empfehle gern folgendes Buch: Essbare Wildpflanzen – 200 Arten bestimmen und verwenden von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger. Sonnige Grüße

  3. Liebe Silke, obwohl ich schon 69 Jahre auf dieser Welt bin, stecke ich bezüglich der Rohkost in den Kinderschuhen. Ich freue mich sehr über deine Beiträge, da ich durch sie viel lerne.
    Vielen, vielen Dank.
    Sehr herzlich,
    Iris

  4. Liebe Silke,

    ich habe mich – im Wesentlichen durch dich inspiriert – in diesem Sommer und Herbst daran gewöhnt, genau wie du Wildkräuter zu sammeln, und ich tue es auch jetzt im November noch. Als ich im September/Oktober auf Reisen war, haben mir meine Wildkräuter in der Tat bereits irgendwie gefehlt. Was ich zuletzt vor allem gefunden habe und was noch nicht herbstlich verwelkt und gelb oder braun, sondern immer noch frisch grün ist, ist Folgendes:
    • Brennnesseln, Löwenzahnblätter, Labkraut, Blätter der Schafgarbe, Roter Klee, Süßgras – und in geringeren Mengen im Garten in unserem etwas verwilderten (d.h. mit sogenanntem Unkraut vermischtem) Rasen Blätter von Gundermann.
    Vorgestern und heute habe ich auf meinem Spaziergang eine Pflanze gefunden, von der ich zuerst dachte, es sei die Echte Kamille. Doch die blühte voll und roch im Prinzip nach nichts. Nun weiß ich, dass es auch eine sogenannte Hundskamille gibt, die oft mit der Echten Kamille verwechselt wird. Ich habe danach gegoogelt und fand auf diese Weise, dass es auch noch eine andere Variante „falscher“ Kamille gibt, nämlich die Geruchlose Kamille, die offenbar genau wie die Hundskamille nicht die Heilwirkung von Echter Kamille hat.
    Nun möchte ich dich fragen, ob du Erfahrung mit der Geruchlosen Kamille und/oder der Hundskamille hast. Eigentlich gefällt mir die Pflanze total gut, die Blüten erinnern an die von Margeriten, und die Blätter sind so zart und weich wie Dill, total appetitlich im Sinne der Wildkräuter als Teil der täglichen, vitalisierenden Nahrung. Ich bin mir nicht sicher, ob die Geruchlose Kamille und die Hundskamille essbar, genießbar, gut, gesund usw. ist oder nicht, und was außer Chlorophyll noch für Inhaltsstoffe drin sind. Bislang stehen diese Blumen bei mir in einer Vase auf dem Tisch – der kleine Strauß sieht recht nett aus. Was mir halt „Appetit“ auf ausgerechnet diese Falsche Kamille macht, ist die unglaubliche Zartheit der dillartig aussehenden Blätter. Das müsste doch essbar sein, oder? Ich hab im Netz leider nichts Nennenswertes dazu gefunden.

    Liebe Grüße,
    Martina

  5. Hallo Silke,

    ich habe mich mal bei Dir umgeschaut und jede Menge sehr Interessantes gefunden. Wir wohnen nun im 5. Jahr hier in unseren neuen Domizil, von Wald umgeben. Hier entdeckten wir nach und nach viele Wildkräuter, die zum großen Teil sogar direkt bei uns auf dem Grundstück oder in der nahen Umgebung wachsen. Immer noch gibt es für uns Neues zu erkennen. Eine ganze Reihe der Kräuter haben wir inzwischen schätzen gelernt. Sie bereichern unseren Speiseplan und aus einigem machen wir auch Tinkturen aufgrund der Heilwirkungen. Es ist ein weites Feld, das uns, so wie Dir, viel Freude macht.

    Liebe Grüße
    Reinhold und Heidi
    (facebook: Hortus Summerland)

    • Hallo Ihr Lieben,

      herzlichen Dank für Euren Kommentar! Freut mich sehr zu lesen. Nicht wahr, Wildkräuter sind ein unglaubliches Geschenkt und ich erfreue mich jetzt wieder jeden Tag daran! Das frische Grün und die verschiedenen Geschmacksnuancen der Wildkräuter. Einfach herrlich!

      Ich sende Euch ganz liebe Grüße
      Silke

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