Zistrose – eine alte Heilpflanze

Die Zistrose ist eine alte Heilpflanze, die schon in der Antike sehr geschätzt wurde. Es gibt über 20 verschiedene Zistrosenarten, die nicht zu den Rosengewächsen zählen, sondern eine eigene Gattung bilden.

Es gibt weiß- und rotblühende Zistrosen, die rotblühenden Zistrosen sind wegen ihrer wohltuenden Wirkung bekannt, vor allem Cistus Incanus.

Die wertvollen Wirkstoffe befinden sich in den grünlich-silbernen Blättern, die zu Extrakten oder Tees verarbeitet werden. Die positive Wirkung der Zistrose geht vor allem auf das Harz in den Blättern zurück.

Die strauchartige Zistrose findet sich vor allem im Mittelmeerraum, unter anderem in Frankreich, Italien, Griechenland und Nordafrika. Sie gedeiht auch sehr gut auf nährstoffarmen und sandigen Böden.

Wirkung und Inhaltsstoffe der Zistrose

Es gibt Studien, die eine positive Wirksamkeit auf unser Verdauungssystem nachweisen. Im Labor wirken Blattextrakte der Zistrose antibakteriell und pilzfeindlich. Das ist wohl auch schon länger in der griechischen Volksmedizin bekannt. Hebammen verwenden zum Bsp. einen Sud aus der Zistrose und waschen eine Mutter nach der Geburt um Infektionen und dem Kindbettfieber entgegenzuwirken. Die Zistrose hilft auch sehr gut gegen den Candida Pilz und stellt wieder ein gesundes Gleichgewicht im Darm her. Sie soll auch stark antiviral wirken und sich schon bei der Grippe bewährt haben.

Die Zistrose wirkt:

  • antibiotisch
  • antibakteriell
  • antioxidativ
  • pilzhemmend
  • entzündungshemmend und
  • schleimlösend.

Sie kommt zur Anwendung unter anderem bei Allergien, Durchfall, Ekzemen, Hautproblemen und Husten.

Die Zistrose enthält Labdanum (Ladanum), Polyphenole, Harz, ätherische Öle, Borneol, Zineol, Eugenol, Ledol, Limonen und Phenol.

Ich trinke seit circa 2 Jahren von Frühjahr bis Herbst regelmäßig Zistrosentee*. Dieser besteht aus Blättern der Zistrose, aus Schalen von Hagebutte und Zitrone und Ingwerwurzel. Diesen Zistrosentee beziehe ich von Lebenskraft pur*. Bei Lebenskraft pur kannst Du zu dieser alten Heilpflanze Folgendes lesen:

Bei der Zistrose (Cistus incanus) handelt es sich laut der Überlieferung um eine uralte Heilpflanze die seit mehreren tausend Jahren Verwendung findet. Sie besitzt sehr positive Eigenschaften auf den Organismus. Neben der Erfahrungsheilkunde existieren heute dutzende Studien und Untersuchungen, die diese mannigfaltigen, positiven Wirkungen belegen.

An erster Stelle steht der sehr hohe Anteil an Polyphenolen. Der Polyphenolanteil ist sogar 3x höher als der des grünen Tees. Bedingt durch diesen hohen Anteil gilt die Zistrose in der Naturheilkunde als stark entzündungshemmend.

In der Erfahrungsheilkunde zählen neben den Antioxidantien die ätherischen Öle (z.B. Eugenol) der Zistrose zu den entscheidenden positiven Eigenschaften für den Körper.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Zistrose sich auf folgende Bereiche positiv auswirkt:

Darmgesundheit (in der Naturheilkunde wird die Zistrose auch bei starkem Candidabefall als unterstützende Maßnahme eingesetzt)

Entzündungen (in der Naturheilkunde auch zur starken Linderung bei entzündungsbedingten Hautkrankheiten)

Immunsystem (Stärkung des Immunsystems)

Stoffwechselvorgänge und Entgiftung

Anwendung der Zistrose

Die Zistrose kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Für die innere Anwendung wird ein Tee aus der Zistrose getrunken. Für die äußerliche Anwendung kann eine Zistrosen-Abkochung als Waschung, Umschlag oder Bad eingesetzt werden.

Der Zistrosentee schmeckt aromatisch und herb. Ich verwende meistens 1 Liter kochende Wasser und darauf gebe ich dann 1 bis 2 EL (5 bis 7 g) Zistrosentee. Wenn Dir 2 EL zu herb sind, verwende 1 EL. 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, das Kraut wieder herausnehmen, den Tee über den Tag oder einer gewissen Tageszeit über verteilt trinken.

Ob das wohl stimmt?

Letztes Jahr las ich auf N-TV einen kleinen Artikel, in dem beschrieben wurde, dass die Zistrose wahrscheinlich gegen Sars Cov-2 Viren helfen könnte. Das müssten Studien noch beweisen. In dem Artikel wurde beschrieben: Deutsche Forscher fanden heraus, dass ein Extrakt in Lutschtabletten die Vermehrung von Sars Cov-2 Viren vermindern. Und dieser Extrakt entstammt der Zistrose.

Die Versuche fanden in einem Labor statt, der Extrakt aus der Zistrose hemmte in Zellkulturen die Vermehrung der Sars Cov-2 Viren. Ob dieser Extrakt gegen Covid 19 hilft, müssen wohl weitere klinische Studien herausfinden. Angeblich gibt es schon wissenschaftliche Studien, die der Zistrose bescheinigen, dass sie eine virenhemmende Wirkung hat.

Ganz ehrlich, ich frage mich wie das herausgefunden wurde. Bis heute konnte man Viren noch nie so isolieren wie Bakterien und Kulturen züchten.

Weiter ist unter dieser Quelle zu lesen:

Neben der antiviralen Wirkung ist Cistus auch wirksam gegen zahlreiche Bakterienstämme. Zu beachten ist jedoch, dass die antibakterielle Wirkung abhängig von der Zubereitungsart ist. Während wässrige Extrakte eher zu einer Verminderung von Staphylokokken führen, zeigen alkoholische Auszüge mit Cistus eine bessere Wirkung bei Bacillus subtilis. Letztere zeigt sich jedoch in der Regel als nicht pathogen (d.h. sie verursacht keine Krankheiten). Die antibakterielle Wirkung der Zistrose kann u.a. in der Zahnheilkunde verwendet werden. Auch hier existieren Studien, die einen Effekt gegen Streptokokken zeigen, die u.a. Karies verursachen. Als Basis wurden Methanol-Wasser-Extrakte mit üblichen Cistusteemischungen verwendet.

Die Zistrose hilft präventiv unser Immunsystem zu stärken und unsere Gesundheit zu unterstützen.

Um wirklich sicher zu gehen ist heute in dieser Zeit Eigenverantwortung gefragt. Schau Dir Deinen Lebensstil an. Es geht nicht nur um eine gesunde Ernährung. Auch auf Entgiftung, Bewegung, Natur, gesunder Schlaf uvm. sollte der Fokus liegen. Ich halte es lieber mit Prävention für ein gesundes Morgen.

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Herzensgrüße

Silke

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2 Gedanken zu “Zistrose – eine alte Heilpflanze

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