Sonne, Früchte und Freu(n)de auf Sardinien

Ich denke immer noch sehr gern mit viel Liebe und Sonne im Herzen an unseren Urlaub in Sardinien zurück. Mein lieber Freund Henry, der ursprünglich aus Leipzig stammt, lebt seit knapp 2 Jahren auf der wunderbaren Insel und hatte uns schon mehrfach nach Sardinien eingeladen.

Diesen Sommer haben wir es endlich in die Tat umgesetzt. Es zog uns förmlich zur Insel. Rückblickend war es eine sehr gute Entscheidung. Endlich mal richtig intensiv die Sonne genießen, die sich diesen Sommer in Deutschland ein bisschen rar gemacht hat, zumindest ist sie oftmals von Wolken begleitet. Endlich mal wieder nur blauen Himmel mit Sonne über mehrere Tage genießen, auch wenn die Wolken und Schleier auch langsam auf Sardinien Einzug halten.

Wir beglückten dreieinhalb Wochen Decimomannu mit unserer Anwesenheit. Uns gefiel das kleine Städchen sehr gut. Die Architektur und die Farben der Häuser, die kleinen Terassen und Balkone sowie die vielen kleinen Seitengäßchen waren einfach reizend.

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Eines unserer Lieblingshäuser in Decimomannu.

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Simon und Silas haben das erste Mal echte Palmen gesehen.

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Begrünte Balkone und Terassen in Decimomannu.

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Auf dem Weg zum „Opa“, der die besten Aprikosen verkauft, die wir je gegessen haben.

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Die Abendsonne genießen!

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Spazieren durch Decimomannu. Silas trägt meine Barfußsandalen und ich laufe barfuß.

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Kaputt gespielt. Nach dem Spielplatz und dem Nachhauseweg durch die Nachmittagssonne fallen die Jungs erst einmal aufs Sofa.

Zeitgleich mit uns besuchte auch Marielle Markstein Sardinien und war sozusagen unsere Mitbewohnerin in unserer harmonischen Gemeinschaft mit Henry. Marielle hatte ich schon bei zwei Potluckveranstaltungen in Leipzig kennengelernt und wusste, das passt. 🙂 Tatsächlich hatten wir eine geniale, großartige und fantastische Zeit zu fünft. Unsere Herzen und Seelen waren auf gleichem Kurs und das machte unseren Aufenthalt auf Sardinien unvergesslich.

Eine kleine Herausforderung stellte sich bald in den ersten Tagen unseres Aufenthalts ein. In Decimomannu versteht kaum jemand Englisch. Man kommt fast nur mit Italienisch weiter. Das erschwerte natürlich die Kommunikation mit der heimischen Bevölkerung.

Wir haben schnell ein paar Wörter zur Begrüßung und Verabschiedung, sowie einige Bezeichnungen für Früchte und Gemüse gelernt, damit der tägliche Einkauf etwas erleichtert wird. Marielle, die Jungs und ich waren fast jeden Morgen unterwegs um Früchte und Gemüse für den Tag zu kaufen. Wir schlugen uns da irgendwie durch.

Die Situationen waren oftmals sehr amüsant, weil auf uns in italienischer Sprache eingeredet wurde und wir wirklich nix verstanden haben. Dafür haben wir gelacht und unsere Herzen strahlen lassen. Lachen ist zum Glück eine Sprache, die man weltweit versteht. 😀

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Morgendliche Routine: Auf dem Weg zum Obst- und Gemüseeinkauf mit Marielle.

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Köstliches regionales Gemüse und Gemüsefrüchte.

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Ich liebe Ochsenherztomaten! Auf Sardinien konnte ich mein Tomatensucht richtig gut befriedigen. 🙂

Im Juli ist es auf Sardinien recht heiß, zwischen 34 und 37 Grad. Ich genoß die Intensität der Sonne und kam auch aufgrund meiner Rohkosternährung sehr gut damit zurecht. Das kannte ich schon von meinen Afrikareisen. Je höher der Rohkostanteil, umso leichter fällt es mir, mich bei größter Hitze zu akklimatisieren.

Für Rohköstler ist Sardinien im Sommer ein Paradies. Es gibt viele sonnengereifte regionale Früchte und Gemüsefrüchte wie Feigen, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Pflaumen, Kirschen, Himbeeren, Melonen, Tomaten und Gurken. Salate, Rucola, Basilikum, Petersilie, Lauch und Knoblauch standen auch regelmäßig auf unserem Speiseplan.

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Bis auf die Bananen ist alles regional und sonnengereift: Wassermelone, Pfirsiche, Birnen, Tomaten, Kirschen, Zitronen, Frühlingszwiebeln, Limetten, Feigen und Gurken.

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Eine meiner Lieblingsmahlzeiten auf Sardinien: Tomaten, Gurke, Basilikum und Spirulinapulver.

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Feigen, Feigen, Feigen – es gibt nichts besseres auf Sardinien. 🙂

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Wassermelonen gab es bei uns jeden Tag, entweder pur oder als Saft.

Auf Sardinien habe ich das erste Mal für längere Zeit viele Monomahlzeiten, salzfrei und fast fettfrei gegessen. Es fühlte sich so richtig und gut an. Jetzt weiß ich, wohin mein Weg in den nächsten Jahren gehen wird.

Wenn Dich interessiert, was ich auf Sardinien jeden Tag gegessen habe, dann schau Dir einfach mein Food Dairy aus Sardinien an:

Mein „auf dem Boden schlafen“ Experiment, welches ich ein paar Wochen vor unsere Reise begonnen hatte, habe ich ganz spontan auf Sardinien fortgesetzt, als ich sah, wie Henry auf dem Balkon nächtigt. Die Vorstellung hat mich so fasziniert, dass ich mit einer Isomatte und einem Bettlaken auch auf den Balkon zog und für die Zeit meines Aufenthalts sehr erholsam auf hartem Untergrund, bei frischer Luft und Sternenhimmel schlief.

Das erste Mal am Mittelmeer beeindruckte mich und die Jungs ungemein. Das Blau des Meeres und des Himmels, die Sonne, der Strand und die Berge, die einen Teil des Strandes flankierten, waren einfach atemberaubend schön. Wir genossen das planschen und schwimmen im Meer und einfach das Sein im hier und jetzt.

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Fantastisches Mittelmeer. <3

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Die Jungs sinken erstmal zu Boden und sind überwältigt 🙂

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Simon – ausgelassen und fröhlich im Meer.

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Sonne, Sand und Meer – was will man mehr. 🙂 Ich habe den Blick aufs Meer sehr genossen.

Das ist meiner erster Artikel der Sardinienreihe. Hier geht es zum zweiten Teil „Erholung in den Bergen Sardiniens“.

Wenn Dir der kleine Artikel und die Fotos gefallen haben, teile es gern mit Deinen Freunden. Kennst Du Sardinien schon oder kannst Du Dir vorstellen, die Insel auch mal zu besuchen? Lass gern einen Kommentar unter diesem Artikel.

Herzensgrüße

Deine Silke

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7 Kommentare zu “Sonne, Früchte und Freu(n)de auf Sardinien

  1. Hallo Silke!
    Sehr schöner Artikel über deine Zeit auf Sardinien, als Ergänzung zu deinen entsprechenden Videos, die ich allesamt gleich nach deren Veröffentlichung auf Youtube angeschaut habe. Sehr schön ist auch die Kombination Berge + Meer auf Sardinien. Auf deine Videos hin hatte ich mir auch alles auf Google Maps angeschaut und sogar das Haus, in dem ihr bei deinem Freund Henry gewohnt habt, lokalisiert und per Street View angeschaut. 😉 Nach Sardinien zu fahren würde mich auch reizen, keine Frage! Abgesehen davon ist bella Italia immer eine Reise wert, egal, welche Gegend oder welche Stadt, egal ob Festland oder Insel.
    Das Obst und Gemüse dort ist in der Tat phantastisch – besonders die Aprikosen haben es mir angetan, und diese tollen Feigen hätten mir auch geschmeckt!
    Lieben Gruß, Martina

    • Liebe Martina,

      wow, Du warst also virtuell auch fast dort. 🙂 Schön, dass Dir die Videos und der Artikel gefallen haben. Es war eine fantastische Zeit mit Henry und Marielle und die Videos sind eine schöne Erinnerung daran.

      Liebe Grüße
      Silke

      • Das glaube ich gern, cara Silke! Grazie mille fürs Teilen!

        Ja, ich bin auch virtuell per Street View auf Google Maps durch Decimomannu geschlendert, hab den Park umrundet, hab den Kirchenplatz besichtigt, hab auch euer orangefarbenes „Lieblingshaus“ gesehen, hab alles ziemlich lang und genau angeguckt. Wo Anna ihren Obst- und Gemüsestand genau hat, konnte ich dagegen nicht herausfinden. Andere Stellen, die in deinen Videos vorkommen, habe ich auf Google Maps dagegen sehr schön wiedererkannt. Das Haus, in dem Henry wohnt, ist auch sehr schön – hier gucken: https://goo.gl/maps/XRpA83XE9jm. Von dort aus habe ich dann auch in etwa die Spaziergänge gemacht, die ihr gemacht habt – bloß halt virtuell – dank Internet. Ich hab mir auch die Berge angeschaut, und den Strand von Cagliari, und die Altstadt von Cagliari. Alles wirklich sehr schön! Dort könnte ich, glaube ich, auch bereichernde Tage verbringen… Tutto ciò che ho visto grazie a te mi è piaciuto moltissimo anche a me, cara Silke! Grazie per tutto!
        Cari saluti e ciao ciao,
        Martina

  2. Vielen Dank für deinen tollen informativen Beitrag – was ich neu gelernt hab ist das man mit Rohkost der Hitze( event.auch Hitzewallungen ) entgegen wirken kann .👍😊👍

  3. Hallo Silke,
    schönes Video! Ich bekomme beim Anschauen solcher Videos ja immer Fernweh. Es war etwas witzig als Du zu Anfang von der schönen Architektur berichtet hast und man hat im Hintergrund die Ruine gesehen….
    Das Problem mit den Plastikflaschen kenn ich auch aus anderen Ländern. Das Bewusstsein ist da leider noch nicht so weit. Aber häufig gibt es auch Nischen. So haben wir bei unserem letztem Besuch auf den Kanaren erfahren das dort ein Privatmensch, der das genauso blöd mit den Plastikflachen findet, gefiltertes Wasser in großen Glasflaschen weitergibt, fast kostenfrei! Das sind so kleine Anfänge…..

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